DJI Osmo Pocket 4P: Zwei Objektive für Reisevideos und Porträts

DJI Osmo Pocket 4P für Reisevideos und Porträts: zwei Brennweiten, Gimbal und D-Log 2 eingeordnet – mit Preisen und Link zur Vlog Combo.

Hinweis zu KI-generierten Inhalten: Auf dieser Seite werden teilweise Bilder verwendet, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet wurden. Sie dienen der Illustration und zeigen nicht zwingend reale Orte oder Situationen. Redaktionelle Texte werden von uns geprüft und verantwortet.

Eine weite Ansicht der Landschaft, danach ein näherer Blick auf den Menschen davor: Die DJI Osmo Pocket 4P bringt zwei Objektive in eine kompakte Gimbal-Kamera. Für Reisevideos ist das eine interessante Erweiterung, weil sich eine Geschichte nicht allein aus Weitwinkelaufnahmen zusammensetzt.

DJI stellte die Kamera am 30. Juli 2026 vor. Dieser Beitrag ordnet die Herstellerangaben für unterwegs ein. Eigene Testergebnisse liegen noch nicht vor.

DJI Osmo Pocket 4P in Schwarz und Perlweiß
Osmo Pocket 4P mit Dual-Objektiv. Bild: DJI.

Die Osmo Pocket 4P im Überblick

MerkmalAngabe von DJI
Weitwinkel1-Zoll-CMOS, 20 mm äquivalent, f/2,0
Mitteltele60 mm äquivalent, f/1,8
ZeitlupeBis 4K/240 fps am Weitwinkel
Farbprofil10-Bit D-Log 2
StabilisierungMechanischer 3-Achsen-Gimbal
Gewicht230 Gramm

DJI nennt bis zu 17 Blendenstufen Dynamikumfang und ActiveTrack 8.0. Die Maximalwerte gelten unter bestimmten Aufnahme- und Testbedingungen. Die offizielle Produktbeschreibung präzisiert: D-Log 2 ist nur bei 1×-Zoom verfügbar. Die drei- und zwölffache Vergrößerung sind ebenfalls zu unterscheiden: 3× entspricht dem Tele-Blickwinkel, darüber kommt digitaler Zoom zum Einsatz.

Zwei Brennweiten: mehr Abwechslung im Reisefilm

Die praktische Stärke des Konzepts liegt für mich im Wechsel zwischen Übersicht und Detail. Auf einem Markt könnte zuerst eine Einstellung den Ort zeigen, danach eine nähere Aufnahme das Gespräch oder eine Handbewegung. Solche Unterschiede helfen beim Schnitt, eine Szene verständlich aufzubauen.

Dafür braucht es keine hektischen Zoomfahrten. Häufig wirkt es ruhiger, zwei bewusst gewählte Einstellungen zu drehen und später zwischen ihnen zu schneiden. Vor dem Kauf wäre interessant, wie angenehm sich der Objektivwechsel bedienen lässt und wie gut Farben und Belichtung der beiden Kameras zusammenpassen.

Porträts: f/1,8 richtig einordnen

Laut DJI nutzt die Telekamera einen 1/1,28-Zoll-Sensor. Die Schärfentiefe entspricht ungefähr f/6,3 an einer Vollformatkamera; die tatsächliche Lichtstärke bleibt f/1,8. Damit sollte man keine Freistellung wie bei einem Vollformat-Porträtobjektiv mit f/1,8 erwarten.

Für die Bildgestaltung bleiben Abstand und Hintergrund entscheidend. Ein Mensch direkt vor einer unruhigen Wand wirkt anders als dieselbe Person mit mehreren Metern Platz hinter sich. Der engere Bildwinkel kann helfen, den Hintergrund bewusster auszuwählen. Ob der Autofokus bei Bewegung zuverlässig am gewünschten Motiv bleibt, wäre eine wichtige Frage für einen Praxistest.

Gimbal und Zeitlupe: Bewegung gezielt einsetzen

Eine stabilisierte Kamerabewegung kann einen Ort erschließen: langsam um eine Ecke, an einem Detail vorbei oder von einem Vordergrund auf die Landschaft. Dabei zählt für mich eine nachvollziehbare Bewegung mehr als eine möglichst lange Kamerafahrt.

Auch Zeitlupe wirkt am besten, wenn sie etwas sichtbar macht, das sonst vorbeigeht – etwa eine kurze Geste oder eine Bewegung im Wind. Für einen Reisefilm würde ich sie sparsam einsetzen und schon bei der Aufnahme überlegen, welche Szene später tatsächlich langsamer erzählt werden soll.

D-Log 2: an die Nachbearbeitung denken

Wer mit Log-Material arbeiten möchte, sollte den gesamten Weg bis zum fertigen Film ausprobieren. Dazu gehören die passende Farbverarbeitung, der Abgleich mit anderen Kameras und ein kontrollierter Export. Eine beliebige vorhandene LUT sollte nicht allein wegen eines ähnlich klingenden Profilnamens verwendet werden.

Ein hilfreicher Test wäre eine kurze Szene mit Gesicht, Himmel und Schatten. Danach lässt sich beurteilen, ob die Bearbeitung zum eigenen Schnittprogramm passt und ob beide Objektive im fertigen Film zusammenhängend wirken. Für schnelle Clips ist dagegen abzuwägen, wie viel zusätzliche Nachbearbeitung im Alltag gewünscht ist.

Preis und Amazon-Link

Zur Vorstellung nannte DJI 599 Euro für die Standard Combo und 689 Euro für die Vlog Combo. Das sind die damaligen Ankündigungspreise; aktuelle Händlerangebote können davon abweichen.

DJI Osmo Pocket 4P Vlog Combo mit Kamera und Zubehör
DJI Osmo Pocket 4P Vlog Combo mit Zubehör. Zum Angebot bei Amazon (Affiliate-Link).

DJI Osmo Pocket 4P Vlog Combo bei Amazon ansehen →

Werbung / Affiliate-Link: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Der Link führt zur DJI Osmo Pocket 4P Vlog Combo.

Erste Einordnung

Die Pocket 4P verdient Aufmerksamkeit, wenn auf Reisen neben der weiten Ansicht auch Menschen und Details eine größere Rolle spielen sollen. Vor einem Wechsel von einer vorhandenen Kamera würde ich genau diese zusätzlichen Einstellungen ausprobieren. Entscheidend ist, ob sie die eigenen Filme bereichern und sich unterwegs unkompliziert aufnehmen lassen.

Quellen: DJI-Ankündigung vom 30. Juli 2026 und DJI-Produktinformationen zu Sensoren und D-Log 2. Bild: DJI. Redaktionelle Einordnung auf Basis von Herstellerangaben, kein eigener Test. Stand: 10. September 2026.

About The Author

Hinweis zu KI-generierten Inhalten: Auf dieser Seite werden teilweise Bilder verwendet, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet wurden. Sie dienen der Illustration und zeigen nicht zwingend reale Orte oder Situationen. Redaktionelle Texte werden von uns geprüft und verantwortet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert