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DJI Avata 360: Erste 360°-FPV-Drohne mit 8K HDR-Video

DJI Avata 360 26.03.2026

Die DJI Avata 360 wird am 26. März 2026 um 13:00 Uhr MEZ offiziell vorgestellt und revolutioniert das FPV-Drohnen-Erlebnis mit 360°-Rundumaufnahmen. Als erste FPV-Drohne ihrer Art kombiniert die Avata 360 ein duales Kamerasystem mit 90°-Gimbal für atemberaubende 8K/60fps HDR-Panoramavideos. Bereits im Dezember 2025 haben wir auf Skymountain.de über die möglichen Features spekuliert – und lagen mit unseren Prognosen erstaunlich richtig. Mit dem Claim ‚Abheben und alles erleben‘ verspricht DJI eine völlig neue Dimension des immersiven Fliegens und Filmens.

Am 26. März 2026 um 13:00 Uhr (MEZ) ist es offiziell soweit: DJI launcht die Avata 360 – die erste 360°-FPV-Drohne des Marktführers. Und wer meinen Beitrag vom Dezember kennt, weiß: So überraschend kommt das gar nicht.


Bereits am 7. Dezember 2025 hatte ich hier auf Skymountain.de darüber spekuliert, wie der Nachfolger der Avata 2 aussehen könnte. Damals war vieles noch Spekulation – aber jetzt zeigt sich: Die Eckdaten, die ich damals zusammengetragen hatte, waren gar nicht so weit daneben.

DJI hat den Release offiziell angekündigt. Am 26. März 2026 um 13:00 Uhr MEZ wird die neue Avata 360 vorgestellt. Der Claim: „Abheben und alles erleben.“


Was wir jetzt über die Avata 360 wissen

Dank diverser Leaks und DJIs eigener Teaser-Kampagne hat sich in den letzten Wochen ein ziemlich klares Bild ergeben. Hier die wichtigsten bekannten Fakten:

Duales Kamerasystem mit 360°-Aufnahmen

Die Avata 360 besitzt ein duales Kamerasystem auf einem 90°-Gimbal. Zwei vertikal ausgerichtete Fischaugenobjektive – eins nach oben, eins nach unten – ermöglichen echte 360°-Rundumaufnahmen. Das Ergebnis: 8K/60fps HDR-Panoramavideos im 360°-Modus. Zusätzlich kann die nach vorne gerichtete Kamera im klassischen FPV-Modus 4K mit 120 fps aufnehmen.

Besonders spannend: Die Objektive sollen austauschbar sein. DJI wird ein sogenanntes „Lens Kit“ mit zwei Ersatzobjektiven für rund 50 Euro anbieten – praktisch bei Beschädigungen und ein Novum in der Avata-Reihe.

Design und Flugperformance

Vom Grunddesign her bleibt die Avata 360 dem bekannten Cinewhoop-Stil mit Propellerschutz treu. Allerdings fällt sie etwas größer aus als die Avata 2 und liegt damit deutlich über der 250-Gramm-Grenze – ein Drohnenführerschein ist also Pflicht.

Neu sind die Rotoren mit vier Blättern (statt bisher drei), was auf verbesserte Stabilität und Effizienz hindeutet. Auch der Akku wurde überarbeitet: Er wird von hinten ins Gehäuse geschoben und bietet mit 38,6 Wh eine größere Kapazität als der bisherige Akku der Avata 2 (31,8 Wh). Längere Flugzeiten sind damit so gut wie sicher.

O4-Übertragung und Kompatibilität

Die Videoübertragung läuft über DJIs bewährtes O4-System mit einer Reichweite von bis zu 20 km (FCC). Kompatibel ist die Avata 360 mit den Goggles N3, der RC 2 Fernsteuerung und dem Motion Controller – letzterer ermöglicht die gewohnt intuitive Steuerung per Handbewegung.

Intelligente Flugmodi wie Follow-Me-Tracking und automatisierte Flugrouten sollen ebenfalls an Bord sein. Dazu kommen Hindernissensoren in alle Richtungen – möglicherweise sogar mit einem nach vorne gerichteten LiDAR wie bei den neuesten DJI-Modellen.


Was ich im Dezember vermutet hatte – und was stimmt

In meinem Beitrag vom 7. Dezember hatte ich einige Eckdaten prognostiziert. Hier der kurze Realitätscheck:

Meine Prognose (Dez. 2025)Bestätigt / Realität
Duales Kamerasystem mit Ultraweitwinkel✅ Dual-Fisheye-System bestätigt
360°-Video auf Profi-Niveau✅ 8K/60fps HDR-Panorama
Längere Flugzeit (~40 Min.)⏳ Größerer Akku bestätigt, genaue Flugzeit noch offen
O4- oder O5-Übertragung✅ O4 bestätigt
Rundumbasierte Hinderniserkennung✅ Sensoren in alle Richtungen, evtl. LiDAR
Preis 1.200–1.800 €🔄 Deutlich günstiger! Ab 459 € (nur Drohne)

Beim Preis lag ich allerdings komplett daneben – und zwar positiv. Was mich direkt zum spannendsten Punkt bringt.


DJIs aggressive Preisstrategie

Laut aktuellen Leaks setzt DJI auf eine extrem aggressive Preisgestaltung. Die geleakten Europa-Preise:

  • DJI Avata 360 (nur Drohne): 459 €
  • Fly More Combo (mit RC 2 oder RC Motion 3 + Goggles 3): 939 €
  • Premium Combo (mit Goggles N3 + RC 2): 1.159 €

Zum Vergleich: Die direkte Konkurrenz, die Insta360 Antigravity A1, kostet im Standard Bundle rund 1.189 €inklusive Goggles, Motion Controller und Akku. DJI unterbietet das mit der Fly More Combo um rund 250 Euro – und bietet gleichzeitig das bewährte DJI-Ökosystem.

Wer bereits Goggles oder eine kompatible Fernsteuerung besitzt, kommt sogar mit nur 459 Euro weg. Das ist ein echtes Statement an Insta360 und könnte den Markt für 360°-Drohnen ordentlich durcheinanderbringen.

Auch der Akku ist überraschend günstig: Eine zusätzliche Intelligent Flight Battery soll nur rund 70 Euro kosten – gegenüber 119 Euro für den Avata-2-Akku mit geringerer Kapazität.


Für wen wird die Avata 360 interessant?

Wie schon im Dezember prognostiziert, positioniert sich die Avata 360 als Allrounder für mehrere Zielgruppen:

  • Content Creator und YouTuber, die immersive 360°-Videos und klassische FPV-Shots in einem Gerät wollen
  • Reise- und Outdoor-Filmer, die maximale Flexibilität bei kompaktem Formfaktor brauchen
  • FPV-Piloten, die auf DJIs bewährtes Ökosystem setzen und vom 360°-Modus profitieren möchten
  • VR-Produzenten, die professionelle Rundum-Aufnahmen per Drohne erstellen
  • Bestehende DJI-Nutzer, die dank Abwärtskompatibilität günstig einsteigen können

Mein Fazit

Die DJI Avata 360 wird – so viel steht jetzt fest – keine inkrementelle Weiterentwicklung, sondern ein echter Kategorie-Sprung. Die Kombination aus 360°-8K-Video, klassischem 4K-FPV, bewährtem DJI-Ökosystem und einer aggressiven Preisgestaltung macht sie zur wohl spannendsten Drohne des Jahres 2026.

Dass DJI dabei mit dem Preis so tief ansetzt, zeigt: Man will den 360°-Drohnenmarkt nicht nur betreten, sondern direkt dominieren. Insta360 dürfte gewarnt sein.

Ich bin gespannt auf den 26. März und werde euch hier auf Skymountain.de natürlich sofort mit allen Details versorgen.

Bis dahin: Bleibt neugierig und schaut ruhig nochmal in meinen ursprünglichen Beitrag vom Dezember – es lohnt sich!


Quellen: slashCAM, DJI Teaser, diverse Leaks (Igor Bogdanov, Jasper Ellens, dronexl.co)

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