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Feuerwerk zu fotografieren kann zu einer Sucht werden, denn es ist eine Herausforderung den richtigen Mix aus Blende, Beleichtungszeit, ISO und dem optimalen Standpunkt zu finden.
Wie Ihr dabei vorgehen könnt und was beachtet werden muss zeige ich Euch in diesem Artikel.
Damit ein Feuerwerk richtig fotografiert werden kann, muss man sich zu erst klar machen, was ein Feuerwerk ist.
Ein Feuerwerk besteht aus explosiven Stoffen, die je nach chemikalischer Zusammensetzung in unterschiedlichen Farben abbrennen. Ebenfalls kann mit Hilfe von unterschiedlichen Chemikalien die Helligkeit variiert werden. Bei einem Feuerwerk gibt es unterschiedliche Arten von Explosionen, die sich in Form, Farbe und Größe unterscheiden. Die Dauer großer Feuerwerke dauert zwischen 15 bis 30 Minuten.
Zusammengefasst ist ein Feuerwerk eine Lichtquelle, die vergleichbar mit der Lichtzieherfotografie, genutzt werden kann.

Welche Ausrüstung wird benötigt?

  • manuell einstellbare Kamera
  • Objektiv mit kleiner Brennweite; 10 bis 30 mm.
    In Ausnahmen auch Teleobjektive falls der Standort deutlich weiterentfernt ist.
  • Stativ
  • Kabelauslöser oder Fernbedienung

Wie wird ein Shooting geplant?

Zu Erst wird nach dem optimalen Standort gesucht. Ein Feuerwerk zieht sich zwar über mehrere Minuten, doch ist ein späterer Standortwechsel meist eher umständlich. Zum Einen gibt es viele Zuschauer und das Aus-/Einrichten der Kamera dauert auch seine Zeit.
Am Besten ist es noch am Tag die Location zu begutachten und den besten Standort herauszufinden. Ideal sind Stellen, wo Wasser für Spiegelungen vorhanden ist. Auch der Vordergrund mit z.B. Bäumen oder einem markanten Gebäude sorgt für deutliche Abwechslung. Bei einem Feuerwerk gilt, wie bei anderen Fotos aush, wenn sich nur das Motiv alleine im Bild befindet und keine anderen Elemente eingebaut werden, dann ist das Endergebnis eher langweilig.




Hat man seinen Standplatz gefunden, dann geht es an die Kameraeinstellung und hier in erster Linie der Fokus. Am Tag kann der optimale Fokuspunkt ermittelt werden, z.B. ein Baum oder Gebäude in der Ferne, wo das Feuerwerk abgebrannt wird. Diese Einstellung markiert man sich am Objektiv und kann so am Abend schneller, selbst im dunklen, den Fokus setzen.
Wird ein Weitwinkel eingesetzt, dann ist diese Vergehensweise nicht erforderlich, denn hier stellt man einfach auf Unendlich.

Welche Einstellungen sind nötig?

  • Belichtungszeit auf BULB
    alternativ Timer + 1 bis 5 Sekunden
  • Blende f5.6 bis f14
  • ISO 100 bis 200
  • Auslöser auf Fernbedienung
  • Kamera auf das Stativ montieren

Der BULB Modus ist der entscheidende Faktor für gute Fotos. Hier kann die Zeit für die Entwicklung der Formen vom Fotograf direkt beeinflusst werden.

  1. Das Feuerwerk steigt auf, die Belichtung wird gestartet.
  2. Die Form hat sich fast macimal entwickelt, die Belichtung wird beendet.
  3. Es ist wichtig die Belichtung zu beenden bevor die Form zusammenfällt. Dies ist bei sehr schnellen Feuerwerken sehr schwer.

 
Abbildung 1 bis 4, Brennweite 10 mm,  Blende f7.1, 4 Sekunden, ISO 200
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Wie die Abbildungen 1 bis 4 zeigen, ist das Hochformat für Feuerwerk sehr gut geeignet, vor Allem dann, wenn Spiegelungen im Spiel sind.
Abbildung 5 zeigt, dass ein Wechsel von Hoch- zu Querformat schnell für Abwechslung sorgen kann.
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Abbildung 6 zeigt welch unterschiedliche Farben selbst in den einzelnen Farbtönen möglich sind.
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Abbildung 7 verdeutlicht wir schön ein Feuerwerk gezeichnet sein kann, wenn das Timing zwischen Belichtung starten und beendet stimmt.
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Abbildung 8 Würden sich keine Bäume im Vordergrund befinden und es wäre nur das Feuerwerk sichtbar, dann wäre das gesamte Bild strukturlos
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Abbildung 9 und 10  So künstlerisch ein Feuerwerk ist, so künstlerisch kann ein Fotograf dieses festhalten und Bilder erzeugen, die wirken.
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Abbildung 10 Die Massen an Rauch können das Bld trüben.
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Abbildung 11 und 12 Herrlich diese Farben und das Spiel zuwischen soll man länger oder doch kürzer belichten. Das Spiel mit dem Feuerwerk ist durchaus spannend, erst am Ende sieht man wirklich wie die Fotos geworden sind.
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Abbildung 13 bis 15 Spiegelungen sind DAS Element in der Feuerwerksfotografie. Der Standort ist also ausschlaggebend für die Bildwirkung.
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Abbildung 16 bis 18 Zum Schluss wird alles abgeschissen, was noch vorhanden ist. Mit noch mehr Spiegelung im Bild bekommt alles noch mehr Energie.
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Abbildung 19 bis 30 das Thema Weißabgleich (WB) ist sehr entscheidend für das Endresultat. Mein Tipp stellt den WB auf Tageslicht (Abb. 20) und ändert ihn in Lightroom später auf Wolfram (Abb. 19).
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Wie Ihr erkennen könnt ist ein Feuerwerk ein sehr vielseitiges Fotografiethema, welches nicht komplexer sein könnte. Durch richtige Planung und Vorbereitung wird das Feuerwerk jedoch zum echten Highlight.
 

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