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Belichtungszeit

Die Belichtungszeit (kurz Belichtung) ist der Faktor, der darüber entscheidet, wie lange Licht auf den Sensor bzw. Film fällt.
Sie ist nicht mechanisch, wird jedoch durch einen Mechanismus, dem Verschluss, gesteuert. Wird der Verschluss geöffnet beginnt die Belichtung und somit die Speicherung der Lichtmenge. Je länger der Verschluss geöffnet bleibt, umso größer ist die Gesamtmenge an Licht, die registriert wird. Ausgehend von der Lichtquelle, ist die eingefangene Lichtmenge von der Zeit abhängig.
 
lichtmenge Abb. 1 Lichtmenge in Abhängigkeit der Zeit
Die Lichtmenge beginnt bei Zeit (t) = 0 und Lichtmenge (%) = 0, dass bedeutet, dass kein Licht registriert wurde und der Wert 0 beträgt. Bezogen auf heutige Bildsensoren bedeutet dies, das der entsprechende Pixel zu 100% Schwarz abspeichert. Je länger nun belichtet wird, ungeachtet der Lichtquelle, umso stärker tendiert der aufzeichnende Pixel von Schwarz nach Weiß. Anders gesagt je länger belichtet wird werden dunkle Bereiche immer heller.
– 0% Licht bedeutet 100% Schwarz und 0% Weiß.
– 100% Licht bedeutet 0% Schwarz und 100% Weiß
Alle Werte die dazwischen liegen werden als Graustufen bezeichnet.
Fazit:
Die Belichtungszeit ist der Zeitraum, in welchem der Sensor mit Bildinformationen versorgt wird, zwischen offenem und geschlossenem Verschluss. Somit kann die Belichtungszeit auch als Verschlusszeit bezeichnet werden.