Ein wirklich tolles Fotografiethema sind Lichtzieher von Fahrzeugen, wie Autos, Zügen, LKW, Motoräder oder Fahrräder.
Hier eignen sich vielerlei Standorte. Dabei muss zu jeder Zeit die Gefährdung des Verkehrs vermieden werden. Störende Lampen, hastige Bewegungen oder sich den Fahrzeugen in den Weg stellen ist tabu.
Zum Einsatz kommt in der Regel ein Stativ, so dass die Kamera über längere Zeit verwacklungsfrei belichten kann. Der Verwacklungsschutz wird ausgeschaltet. Denn selbst auf einen Stativ kann er sich aktivieren und führ zu kleinen, jedoch meist störenden Unschärfen.
Als Blende wählt man je nach Umgebungslicht einen Wert zwischen f5.6 und f10. Weiter sollte die Blende nicht geschlossen werden. Sollte noch zu viel Umgebungslicht vorhanden sein wird ein Graufilter benötigt. Diese gibt es in unterschiedlichen Stärken, die ja nach länge der Belichtungszeit gewählt werden sollten. Bei Tageslicht jedoch ist die Wahrscheinlichtkeit Lichtzieher fotografieren zu können, selbst mit Graufilter, nahezu ausgeschlossen. Dazu sind die Leuchtmittel einfach zu schwach.
Am Besten werden Lichtzieher am frühen Morgen und Abend oder in der Nacht fotografiert.
Strassenlaternen oder auch der Vollmond können überbelichtete Bereiche im Bild erzeugen. Hier hilft ein niedriger ISO und Abblenden weiter. Helfen andere Kameraeinstellungen nicht weiter, muss der Standort geändert werden. Meist genügt hier ein leichtes versetzen der Kamera.
Nun zu den Fotos, welche mit der Lichtzieher Methode realisiert werden können.
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