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Die Welt ist da um sie zu entdecken, so oder so ähnlich dachten auch die alten Seefahrer. Doch damit eine Reise nicht so viele Tage in Anspruch nimmt und das Land entspannter bereist werden kann, sind Flüge eine schnellere Lösung, auch wenn die alten Segelschiffe natürlich auch ihrem Charm haben.

Doch beginnt die Reise und was muss alles berücksichtigt werden? Ich werde ich Euch in den kommenden Tagen und Wochen genau auf dieses Abenteuer mitnehmen.

Vor der Buchung steht die Planung der Reise

Bevor Ihr Euch an die Buchung einer Reise macht, müsst ihr Euch Gedanken machen wohin es gehen soll und was Ihr alles benötigt. Denn gebucht ist die Reise schnell, jedoch vor Ort zu merken, dass etwas nicht bedacht wurde ist schlecht.

Wichtige Punkte vor der Reise

Wenn Du innerhalb Europa verreist, dann gibt es hier zwar Punkte, die berücksichtigt werden müssen, aber diese unterscheiden sich nur gering zu einer normalen Woche zu Hause.

Ich denke dabei z.B. an einen Mallorca- oder Kreta-Urlaub. Hier packt man die wichtigsten Dinge ein, die man für eine Woche Urlaub benötigt und begibt sich auf die Reise. Zwar können diese Ziele auch abenteuerlich sein, doch spannender und aufregender wird es außerhalb Europas.

  • Schritt Nummer 1 – Ist der Reisepass noch gültig?

Wenn ihr auf der sicheren Seite sein wollt, dann beachtet, dass Euer Reisepass noch sechs Monate nachdem Rückreise-Datum gütig ist. Für die meisten Reisen (bis 4 Wochen) sollte Dein Ausweis sieben Monate Gültigkeit haben.

  • Schritt Nummer 2 – Hast Du alle aktuellen Impfungen?

Wenn Du in ein tropisches Land reist, dann muss Dir bewusst sein, dass gerade im Dschungel alles darauf aus ist dich zu töten. Klingt krass, ist aber im Grunde so. Vor Allem die Stechmücken sind die größten Gefahren. Je nach Region sind sie sehr zahlreich und fast immer Überträger verschiedenster Tropenkrankheiten. Um einen vernünftigen Impfschutz kommst Du hier herum. Nur mit Insektenschutz kommst Du nicht weiter. Welche Impfung Du benötigst erfährst Du bei deinem Hausarzt. Wichtig ist, dass Du dich rechtzeitig darum kümmerst. Wenn Du in zwei Wochen bereits verreisen willst, dann wird das nicht funktionieren, denn manche Impfungen benötigen zwei Spritzen, rechne mit einer Zeit von bis zu zwei Monaten.

  • Schritt Nummer 3 – Reiseapotheke
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Viele Medikamente kannst Du zwar auch in deinem Reiseland kaufen. Doch die Preise vor Ort kannst Du nicht wissen. Auch ist es ratsam, dass Du ein Grund Sortiment der wichtigsten Medikamente griffbereit hast, die Du häufig oder regelmäßig nutzt. Dazu solltest Du direkt Medikamente gegen Magen-/Darmprobleme, Mücken- und Sonnenschutz kaufen.

  • Schritt Nummer 4 – Kleidung

Abhängig von der Art wohin und wie Du reist, entscheidest Du dich für die Anzahl und Art deiner Kleidung. Für einen reinen Strand- und Hotelurlaub benötigst Du andere Kleidung, als für ein Dschungelabenteuer.

Während Hotelanlagen meist weniger von gefährlichen Tieren heimgesucht werden. Solltest Du bei deinem Abenteuer durch die Regenwälder Mittelamerikas durchaus darauf achten, dass Du festes Schuhwerk wählst, deine Kleindung dich vor zu viel Sonne und Insekten schützt, Du dich aber wohl fühlst. Helle, lange und lockere Kleidung und ein breiter Sonnenhut hilft Dir dabei bestens.

Helle Kleidung ist übrigens deshalb gut, da Du Stechmücken und Zecken so schneller entdecken kannst, als auf dunkler Kleidung.

Denke auch an die lockeren Tage in der City oder am Strand. Hier wird deine Dschungelkleidung und vor allem die festen Schuhe nicht praktisch sein.

  • Schritt Nummer 5 – Zahlungsmöglichkeiten

Inzwischen kannst Du zwar in den meisten Reiseländern schon deine EC Karte einsetzen, doch mit einer Kreditkarte und Bar-Geld kommst Du immer noch am weitesten. Auch im Verlustfall bist Du mit einer Kreditkarte besser gerüstet. Bezüglich Bar-Geld solltest Du dich über die Landeswährung informieren und im Idealfall bereits vor Reisebeginn ein wenig Geld gewechselt haben. Beachte, dass die Wechselkurse direkt auf Flughafen-Ausgang nicht die besten sein müssen, Du aber direkt ein Taxi oder einen Bus benötigst. Oder Du willst Dir direkt etwas vor Ort kaufen.

  • Schritt Nummer 6 – Kamera-Ausrüstung

Eines muss ich vorweg berichten. Du wirst immer einen Moment haben, wo Du denken wirst, dass Du jetzt dies oder jenes hättest dabei haben sollten. Bestes Beispiel dafür, wir waren auf Kreta unterwegs. Zu 95% aller Fälle hatten mir die Standard-Kitlinsen meiner Nikon Z50 ausgereicht. Beide Objektive liefern sehr gute Ergebnisse und das ist wichtig. Als mir dann jedoch bei einer Exkursion zahlreiche Geier aufgefallen sind, hat es mich schon ein wenig geärgert, dass ich mein 200-500 mm Nikon Objektiv nicht griffbereit hatte. Doch wenn ich jetzt an unsere geplante Mittelamerika-Reise denke. Dann können zwei Kilo zusätzlich, die ich vielleicht nicht benötige, durchaus belastend sein. Das selbe gilt für ein Makroobjektiv. Zugegeben, es ist schon toll exotische Motive mit einem Makro abzulichten. Gerade wenn es um Frösche, Eidechsen oder Schmetterlinge geht. Doch auch hier sprechen wir von fast einem Kilo. Bedeutet, dass ich mir für eine fast Rucksack Urlaub, wo ich meine teuren Objektive immer dabei habe, damit auch nichts unbeaufsichtigt ist, müsste ich drei Kilo mit mir herumtragen. Auch wenn wir mehrere Personen sind, macht eine Umverteilung auf die anderen Rücken wenig Sinn, wenn ich gerade hier vor dem Motiv stehe und die richtige Brennweite nicht gleich griffbereit ist.

Ein Objektiv, dass ich mir als guten Kompromiss vorstellen könnte, ist das Tamron Ultra-Tele-Megazoom 18-400mm F/3.5-6.3 Di II

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Doch auch, wenn es nur ein Objektiv wäre, dass eingesetzt wird, sollten wichtige Elemente wie Speicherkarten, Akkus, Ladegeräte, Blasebalg, Reinigungstücher usw. nicht vergessen werden.

Gerade in unbekannten und exotischen Ländern neigt man als Fotograf dazu, dass man zu viele Fotos erstellt und so schnell an seine Speicherkapazitäten kommt. Dann wird versucht, die Fotos direkt an der Kamera auszusortieren, schon ist der Akku für den nächsten Tag leer und es muss geladen werden. Mittlerweile gibt es sehr gute Drittanbieter Akkus, bei Speicherkarten bleibe ich bei SanDisk.

Ob Du ein Stativ und weitere Filter und Kamera-Ausrüstung mit auf die Reise nimmst, dass musst Du abwägen, was es Dir wert ist. Wie beim Thema Objektiv entscheidest Du so, dass Du nur das mitnimmst, was die höchste Wahrscheinlichkeit hat, dass Du es einsetzen wirst.

Tue es Dir wirklich nicht an, dass Du unnötige Lasten mit Dir herumträgst. Am Ende zählt immer noch das Erlebnis mehr als das gemacht Foto. Deine Gefühle und dein Waoh, kann kein Foto der Welt ersetzen.

Sind die wichtigsten Punkte erledigt, dann kann es an die Buchung gehen.